seit 1992 arbeitet lawine torrèn als offenes netzwerk von tänzern, schauspielern, multimedia-artists und technikern an performances und inszenierungen in teils sehr großen, realen räumen. alpine berglandschaften, flughäfen, städte, wälder und flüsse werden zu spielfeldern für eine choreographie, die menschen und maschinen gleichberechtigt in ein erzählerisches gefüge zwischen film und theater verwickelt. manchmal drei, manchmal vierhundert menschen und apparate ziehen an einem strang, oder an verschiedenen strängen, je nach fall.

 

die präzise gestaltung findet im raum und auf der zeitachse statt, das medium film mit seiner fixen timeline synchronisiert die disparaten abläufe. fiktion entsteht dabei nicht aus einer deutung der wirklichkeit, sondern aus ihrer fortschreibung.