die funktion des erzählens hat sich seit der herausgabe der bibel (wann war das eigentlich?) ein wenig verändert. hat es das?
ist nicht gerade das alles umfassende “storytelling” als werkzeug zur kommunikation der bibel ähnlicher als so manchem unternehmensleitbild?

die neolithische revolution vor vielleicht 10.000 jahren stellte menschen vor aufgaben (herdenmanagement, landschaftsgestaltung), die nur durch eine eindringliche schilderung der notwendigen schritte kommuniziert und bewältigt werden konnten. die einheitliche regelung des umgangs mit tieren, hygiene, sex und gewalt war die vordringlichste aufgabe. familie, clan, recht und staat die möglichen folgen. davon will sich die kurze performance “NEOLIT - erde und stahl” ein erstes bild machen.

wir setzen damit einen kristallisationspunkt, an dem die arbeit am thema weiter anknüpfen und sich verbreitern kann.
um eine idee davon zu erhalten, woher dieses prinzip des “unsichtbaren erzählens”, der invisible tales, kommt, präsentieren wir bei dieser gelegenheit VORSCHLAGWERK, einen bildband als loseblattsammlung mit beispielen und vorschlägen aus dem performativen schaffen von lawine torrèn.

NEOLIT – performance
VORSCHLAGWERK – buchpräsentation
panoramabar der stadtbibliothek salzburg
sonntag 29. okt. 2017
beginn 16.30 (dauer bis 18 uhr)
ticketreservierung unter marlene.leberer@torren.at
tickets an der abendkassa | panoramabar, schumacherstraße 14
im rahmen von tanz_house herbst 2017