inszenierung des auftritts der mercedes-benz a-klasse

24. juni 2004, salzburg airport, hangar-7, 500 geladene gäste. die elliptische stahlkonstruktion des hangars als äußere schale unseres vorhabens. ein ensemble von langschenkligen pendelkonstruktionen als schwebebühne - das pendel als maßstab für präzision, zuverlässigkeit, zeitlose gegenwärtigkeit und urmeter der zeit. blick durch die in zartes kunstlicht getauchte glashaut in den freien raum auf die toranlage und den apron zwischen hangar-7 und hangar8. vor dem publikum ein über dunkelgrauem muhrsand schwebendes pendel, das an einer doppelachse so aufgehängt ist, dass es sehr komplexe tori beschreibt und damit fraktale muster in den sand zeichnet. jedes dieser muster ist vollkommen einzigartig, jenachdem, welcher impuls dem pendel gegeben wird.

vier tänzer, eine historische trojan t28 der flying bulls, ein 170er daimler benz oldtimer und die neue mercedes benz a-klasse als protagonisten. die gesamte architektur des hangar, der flugzeuge, der stühle, der pendel und der tänzer ergibt in deren zusammenklang eine komplexe fuge. auch die musik zur choreographie der a-klasse ist nicht nur als untermalung zu begreifen sondern als weitere elektronische variation von bachs kunst der fuge. äußerste präsenz wird erreicht durch ein komplexes, ineinandergreifendes system von raum, licht, grafik, musik und choreographie.

 


eine produktion von lawine torrèn für mercedes benz austria