reden. sein mikro ist immer noch offen und wir hören seine beruhigenden worte: "o.k. keep breathing, softly, light, is it strong?" "yes", she replies. ...
"is there a doctor in the audience?" die moderatorin übersetzt: "ist vielleicht zufällig ein arzt hier?"
selbstverständlich ist ein arzt da, und nicht nur einer. es sind viel zuviele! eine ärztin und ein alter universitätsprofessor begleiten den architekten und seine frau in den nebenraum. wir hören die kommunikation immer noch über die funkmikrophone. die moderatorin versucht die situation zu retten und ersucht die gäste, dieses existenziellste aller ereignisse ...
doch dann beginnt eine musik, die lichtstimmung ändert sich radikal, der weiße
teppich, auf dem der wagen steht, wird von videoprojektionen erleuchtet, aus dem wageninneren strahlt ein geheimnisvolles blaues licht. langsam setzt sich der wagen zu einem musikalischen akzent in bewegung, schaltet seine scheinwerfer ein, blinkt und reversiert in eleganten bewegungen, als ein tänzer knapp über den boden und über das fahrzeug schwebt. es entwickelt sich eine choreographie des wagens und der beiden tänzer, die von einer ausgeklügelten videoprojektion aus bildern von autos, schwimmenden babies und live-rückkopplungen von oben mit licht übermalt wird. an deren ende tritt der architekt aus dem nebenraum heraus ins licht und verkündet freudestrahlend: "it´s a car!"